
Nachdem im Moment überall die Erwartungen zu dem Intel Linux Moblin so extrem steigen und auch Xandros und Canonical auf Moblin basierend etwas entwickeln wollen, habe ich mir Moblin mal angesehen. Es ist zwar für die Intelhardware und nicht für VIA vorgesehen, aber vielleicht läuft es ja.
Zuerst benötigt man die aktuelle .img Datei. Die bekommt zur Zeit von :
http://moblin.org/documentation/test-drive-moblin
Um Moblin vom USB-Stick installieren oder starten zu können, muss es erstmal auf den Stick. Dazu kann man entweder der Anleitung von :
http://moblin.org/documentation/test-drive-moblin/using-moblin-live-image
folgen, oder man installiert z.B. mittels Synaptic (unter Ubuntu) das Programm USB Imagewriter. Damit können natürlich später noch .img von anderen Distributionen installiert werden.
Damit ist es ein Leichtes, Moblin auf den USB-Stick zu bringen. Man sollte natürlich bedenken, dass es zur Zeit eine Betaversion ist, die man nutzt. Nach einem Neustart startet der A150 vom USB-Stick, Moblin startet. Nach der einen oder anderen Fehlermeldung (z.B. dass der Prozessor unbekannt ist) startet die Oberfläche von Moblin. Der erste Eindruck, man ist das langsam. Die Auflösung scheint 640x480 zu sein. Hässlich ist diese Software nicht, nur gewöhnungsbedürftig. Die vordefinierten Bereiche befinden sich am oberen Rand des Bildschirms, da hat sich wohl jemand ein klein wenig von Mac OS X inspirieren lassen. Es gibt Bereiche für Musik, Twitter, Chataccounts, WLAN, Kalender; Mein UMTS-Stick wird nicht erkannt, WLAN des A150 allerdings schon. Wer Intelstandardhardware einsetzt, für den lohnt sich bestimmt ein Blick auf diesen neuen Sprössling, für mich als VIA-User ist die Nutzung von Moblin ersteinmal so nicht zu machen.

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